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(un)gleich
(un)gerecht
Kongress zur strukturellen Benachteiligung marginalisierter Gruppen im Recht

ist ein gemeinsames Projekt der autonomen Referate für behinderte und chronisch kranke Studierende, schwule Männer, Frauen und ausländische Studierende des AStA der Uni Mainz.

Hier gibt es Infos rund um den Kongress.

Bei Fragen, Anregungen oder Feedback schreibt uns an: kongress@asta.uni-mainz.de

Kongress

Die autonomen Referate für behinderte und chronisch kranke Studierende, schwule Männer, Frauen und ausländische Studierende des AStA der Uni Mainz haben sich zusammengetan, um auf bestehende Benachteiligungen im deutschen Recht hinzuweisen.
Bei diesem Kongress geht es darum, zu zeigen, wo Recht direkte Nachteile für manche schafft oder nicht genug tut, um einige aufzufangen. Wir wollen uns für ein Recht einsetzen, dass dazu beiträgt, Gleichstellung und Chancengleichheit zu ermöglichen. An vielen Stellen stoßen Menschen in der Gestaltung ihres Lebens auf Hindernisse, sei es, weil Krankenkassen Menschen mit Behinderungen unverzichtbare Mittel verweigern, Studienabschlüsse aus dem Ausland nicht anerkannt, weil homosexuelle Beziehungen hinter heterosexuellen angestellt oder erzwungene Operationen an Säuglingen durchgeführt werden, die äußerlich den Geschlechternormen nicht entsprechen.
Zudem wollen wir auch Themen anstoßen, bei denen das Recht etwas tun könnte, um gegen bestehende gesellschaftliche Benachteiligungen vorzugehen: Etwa ein Anspruch auf Plätze in Regelschulen für Kinder mit Behinderungen, das Einführen anonymer Bewerbungen oder eine verstärkte Unterstützung und Förderung von Familien mit Kindern.

Abtreibung, Prostitution und (Homo)Ehe sind einige der Themen, die verschiedene Referate in Zusammenarbeit angehen.
Die Zielgruppen jedes Referats werden auf unterschiedliche Weise benachteiligt und marginalisiert, wir wollen gemeinsam auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam machen und zeigen, dass wir zusammen dafür eintreten, für alle das größtmögliche Maß an Selbstbestimmung zu erlangen.

Der Kongress findet vom 26.-30.03. im Philosophicum der Uni Mainz statt.