Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Vorträge mit Gebärdensprachdolmetschern

Folgende Vorträge werden simultan von Gebärdensprachdolmetscher_innen übersetzt:

Di. 27. März, 14 Uhr, Raum P10
Regina Kalthegener: „Ware“ Mensch – grenzenlos, verfügbar, rechtlos, wegwerfbar? Menschenhandel und (Zwangs-)prostitution – globales Problem mit erheblichem Deutschlandbezug.

Mi. 28. März, 14 Uhr, Raum P10
Michael Popp: Die Europäische Nachbarschaftspolitik – Politische Illusion oder fester Anker in unruhigen Zeiten?

Mi. 28. März, 16 Uhr, Raum P10
Ursula Wallbrecher:Behinderung `erworben´ – vom steinigen Weg in eine Behinderung hinein.

Do. 29. März, 10 Uhr, Raum P11
Rana Issazadeh: Internationale Studierende und Hochschulabsolventen: Rechtliche Rahmenbedingungen und Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt.

Gebärdensprache erwünscht?

Für alle, die die Vorträge simultan in Gebärdensprache übersetzt haben möchten, ist es möglich, bis diesen Freitag (16.03.) anzugeben, für welche Vorträge das geschehen soll!
Es geht ganz einfach: Meldet euch bis Freitag mit dem Anmeldeformular für Gehörlose für den Kongress an und gebt dabei an, welche Vorträge ihr besuchen wollt. Diese Vorträge werden dann simultan in die Gebärdensprache übersetzt!
Bitte sagt das auch alle an Freunde und Freundinnen weiter, für die das wichtig sein könnte!

Auch an alle anderen: Meldet euch möglichst bald zum Kongress an, dann können wir genauer planen, mit wie vielen Leuten wir in etwa rechnen können und eure Wünsche beachten, wie zum Beispiel vegetarisches oder veganes Essen etc.

Bald ist es soweit! – Jetzt anmelden

Der Kongress kommt immer näher: Vom 26.-30.03. wird der Kongress im Philosophicum der Uni Mainz stattfinden. Welche Themen dort behandelt werden und andere Infos gibt es hier. Besonders wollen wir auch auf die Kongressparty am 29.03. im Kukaff auf dem Campus hinweisen!
Damit wir gut planen können und eine Übersicht haben, bitten wir alle, die kommen wollen, sich anzumelden. Die Anmeldung ist unverbindlich geht an: kongress@asta.uni-mainz.de
Die Teilnahme am Kongress ist kostenlos, die Party kostet 3€ Eintritt.
Der gesamte Kongress ist barrierefrei.

Willkommen

(un)gleich
(un)gerecht
Kongress zur strukturellen Benachteiligung marginalisierter Gruppen im Recht

ist ein gemeinsames Projekt der autonomen Referate für behinderte und chronisch kranke Studierende, schwule Männer, Frauen und ausländische Studierende des AStA der Uni Mainz.

Hier gibt es Infos rund um den Kongress.

Bei Fragen, Anregungen oder Feedback schreibt uns an: kongress@asta.uni-mainz.de

Kongress

Die autonomen Referate für behinderte und chronisch kranke Studierende, schwule Männer, Frauen und ausländische Studierende des AStA der Uni Mainz haben sich zusammengetan, um auf bestehende Benachteiligungen im deutschen Recht hinzuweisen.
Bei diesem Kongress geht es darum, zu zeigen, wo Recht direkte Nachteile für manche schafft oder nicht genug tut, um einige aufzufangen. Wir wollen uns für ein Recht einsetzen, dass dazu beiträgt, Gleichstellung und Chancengleichheit zu ermöglichen. An vielen Stellen stoßen Menschen in der Gestaltung ihres Lebens auf Hindernisse, sei es, weil Krankenkassen Menschen mit Behinderungen unverzichtbare Mittel verweigern, Studienabschlüsse aus dem Ausland nicht anerkannt, weil homosexuelle Beziehungen hinter heterosexuellen angestellt oder erzwungene Operationen an Säuglingen durchgeführt werden, die äußerlich den Geschlechternormen nicht entsprechen.
Zudem wollen wir auch Themen anstoßen, bei denen das Recht etwas tun könnte, um gegen bestehende gesellschaftliche Benachteiligungen vorzugehen: Etwa ein Anspruch auf Plätze in Regelschulen für Kinder mit Behinderungen, das Einführen anonymer Bewerbungen oder eine verstärkte Unterstützung und Förderung von Familien mit Kindern.

Abtreibung, Prostitution und (Homo)Ehe sind einige der Themen, die verschiedene Referate in Zusammenarbeit angehen.
Die Zielgruppen jedes Referats werden auf unterschiedliche Weise benachteiligt und marginalisiert, wir wollen gemeinsam auf bestehende Ungleichheiten aufmerksam machen und zeigen, dass wir zusammen dafür eintreten, für alle das größtmögliche Maß an Selbstbestimmung zu erlangen.

Der Kongress findet vom 26.-30.03. im Philosophicum der Uni Mainz statt.