Hier kommen Informationen rund um die autonomen Referate des AStA der Uni Mainz.
Autonom? Das bedeutet, dass die Referent_innen dieser Referate nicht vom Studierendenparlament eingesetzt werden und nicht an politische Hochschulgruppen gebunden sind, wie es beim politischen AStA der Fall ist. Sie werden von ihren jeweiligen Zielgruppen gewählt und setzen sich für deren Belange ein.

Die autonomen Referat im Mainzer AStA sind:

Das autonome AusländerInnen Referat

AusländerInnen Referat Uni Mainz

    Das Referat setzt sich für die Interessen und Belange aller ausländischen Studierenden an der Universität Mainz ein und derer bessere Interation auf dem Campus. Hierfür organisieren wir zahlreiche Info-Abende, Vorträge, Länder-Abende, Ausflüge, Internationale Wochenede und Parties.
    Außerdem stehen die Referenten des Referats allen ausländischen Studierenden beratend zur Seite in Fragen der Bewältigung sozialer und rechtlicher Problemen: Aufenthalts– und Arbeitserlaubnis, finanzielle Schwierigkeiten, Wohnungssuche, Arbeitssuche etc. sowie bei studienbezogenen Anliegen: Zulassung, Fachwechsel, Studienorganisation.

Das autonome Referat für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender

Logo Behindertenreferat

    Das autonome Referat für die Belange behinderter und chronisch kranker Studierender setzt sich bei den zuständigen Stellen der Uni, der Stadt, des Landes und des Bundes für den Abbau von Barrieren jeglicher Art im Bildungsbereich ein. Unter Barrieren verstehen wir sowohl bauliche Hindernisse, fehlende Orientierungsmöglichkeiten, inadäquate Prüfungsbedingungen, fehlende Kommunikationsmöglichkeiten, unzureichende Berücksichtigung des behinderungs- oder krankheitsbedingten finanziellen Mehrbedarfs durch Sozialhilfeträger uvm.
    Dabei arbeiten wir häufig mit anderen Referaten des AStA, Behindertenreferaten und Interessengruppen an anderen Hochschulen und lokalen sowie überregionalen Selbsthilfeorganisationen zusammen. Bei Hochschulgruppen und studentischen Initiativen setzen wir uns dafür ein, dass behinderte und chronisch kranke Studierende die Möglichkeit zur Mitarbeit und zum Besuch ihrer Veranstaltungen haben. Um die Barrieren in den Köpfen abzubauen organisieren wir Veranstaltungen unterschiedlichster Art.

Das autonome Schwulenreferat

Das Autonome Schwulenreferat im AStA der Uni Mainz ist die Vertretung aller schwulen Studenten an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seine Aufgabe liegt in der Organisation eines Beratungs- und Kulturangebotes für schwule Studenten, sowie in der Interessensvertretung in Fällen von Diskriminierung innerhalb der Uni. Der Titel „autonom“ bezieht sich auf das Recht des Schwulenreferates, eigenständig, d. h. ohne Einflussnahme des AStAs, über seine Finanz- und Sachangelegenheiten zu entscheiden.

Spätestens seit den gesellschaftlichen Veränderungen der 60er Jahre hat sich die Situation schwuler Männer in Deutschland zunehmend verbessert. Aber trotz Aufweichung überalterter Normen und schrittweiser Emanzipation sind Männer, die sich zu einer sexuellen Identität bekennen, die nicht an dem von der Mehrheit gelebtem heterosexuellem Modell orientiert ist, immer noch vielschichtigen Vorurteilen und heftigen Anfeindungen durch die Umgebung ausgeliefert. Aus Angst vor Ablehnung ziehen es die meisten Männer vor, ihre Identität als geheime Privatangelegenheit zu behandeln und pressen sich in eine „normale“ Fassade. Auch im Uni-Alltag wird daher nur wenig schwules Leben sichtbar.

Das autonome AlleFrauenreferat

Frauen_logo

    Das AlleFrauenreferat organisiert Vorträge, Filmreihen, Workshops und vieles mehr zu queer-feministischen, lesbischen und frauenzentrierten Themen. Es ist eine Anlaufstelle für Studentinnen, die, in gleich welcher Art und Weise, von Diskriminierung betroffen sind und setzt sich für die Förderung und Gleichstellung von Frauen ein; unabhängig von deren kultureller und sexueller Identität.
    Wir halten es für besonders wichtig, Frauen einen Raum zu geben, in dem sie sich frei von Sexismus, Heteronormativität und Homophobie bewegen können. Denn auch an der Uni wird diesen Ideologien oft zu viel Platz eingeräumt.

Der Zentrale Fachschaftenrat

ZerFar

    Der Zentrale Fachschaftenrat (ZeFaR) ist das wöchentlich tagende Plenum aller Fachschaften der Universität, die je eine/n Delegierte/n dorthin entsenden.
    Hier stellen die Fachschaften laufende Projekte vor, die auch fachschaftsübergreifend koordiniert werden können. Weiterhin stellen hier die Fachschaften Anträge auf finanzielle Unterstützung (15% des Haushaltes der Verfassten Studierendenschaft sind für FS-Arbeit vorgesehen). Die Verwaltung der Finanzen liegt beim Fachschaftenreferat. Außerdem bietet der ZeFaR die Möglichkeit, die Fachschaften über hochschulpolitische Themen zu informieren und den Raum für Diskussionen und Beschlüsse.
    Entscheidungen des ZeFaR werden durch den Vorstand umgesetzt. Dieser setzt sich zusammen aus einer/einem Vorsitzenden und ihren/seinen ein bis drei Stellvertreter/innen.